Psychotherapie / Therapieverfahren

Tiefenpsychologisch fundierte Therapie und psychodynamische Verfahren

In der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es darum, die inneren Hintergründe psychischer Beschwerden besser zu verstehen: Welche Konflikte, Beziehungserfahrungen oder wiederkehrenden Muster spielen eine Rolle – und was könnte ein Symptom in Ihrem Erleben „leisten“ oder ausdrücken? Wenn Zusammenhänge klarer werden, entstehen häufig neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten, sodass sich Symptome verändern oder an Bedeutung verlieren können.

Im Mittelpunkt stehen Ihre aktuellen Belastungen und Anliegen im Hier und Jetzt. Zugleich beziehen wir – sofern es für das Verständnis hilfreich ist – biografische Erfahrungen und prägende Beziehungen mit ein. Ziel ist eine spürbare Entlastung, mehr innere Stabilität und ein größerer Spielraum im Umgang mit sich selbst und anderen.

Einzelpsychotherapie Erwachsene

In der Einzeltherapie haben Ihre Themen und Ihre persönliche Situation den Raum, den sie brauchen. Gemeinsam klären wir, was Sie im Moment belastet, welche Ziele Sie verfolgen und welche Schritte dafür sinnvoll sind. Dabei kann es sowohl um akute Krisen als auch um länger bestehende Schwierigkeiten gehen – zum Beispiel in Beziehungen, im Selbstwert, im Umgang mit Stress oder mit wiederkehrenden inneren Konflikten.

Tiefenpsychologisch fundiertes Arbeiten bedeutet hier: Wir schauen nicht nur auf Symptome, sondern auch auf die inneren Zusammenhänge, die sie beeinflussen. Oft lassen sich Muster erkennen, die früher hilfreich waren, heute jedoch einschränken. Durch das Verstehen und Durcharbeiten solcher Dynamiken können sich Veränderungen im Erleben und Verhalten entwickeln, die nachhaltig wirken – mit dem Ziel, sich selbst besser zu verstehen, Beziehungen stimmiger zu gestalten und im Alltag wieder mehr Sicherheit und Lebensqualität zu erleben.

Gruppenpsychotherapie tiefenpsychologisch fundiert für Erwachsene

Viele Belastungen zeigen sich besonders dort, wo wir mit anderen in Kontakt sind: in Partnerschaft, Familie, Freundschaften oder im Arbeitsleben. Gleichzeitig ist der Mensch ein soziales Wesen – Zugehörigkeit, Anerkennung, Konflikt und Nähe prägen uns von früh an. Schwierigkeiten, Krisen oder psychische Erkrankungen können dazu führen, dass man sich zurückzieht, sich unsicher fühlt oder sich „anders“ erlebt. Gerade hier kann Gruppentherapie eine wirksame Unterstützung sein.

In einer therapeutischen Gruppe entsteht ein verlässlicher Rahmen, in dem Austausch, Resonanz und gemeinsames Lernen möglich werden. Sie können erleben, dass Sie mit Ihren Themen nicht allein sind, und neue Formen des Miteinanders erproben: sich zeigen, Grenzen wahrnehmen, sich abgrenzen, Nähe zulassen, Rückhalt annehmen, Konflikte ansprechen. Rückmeldungen aus der Gruppe – behutsam und respektvoll – helfen zudem zu verstehen, wie man auf andere wirkt und welche Beziehungsmuster sich wiederholen. Das, was in der Gruppe wächst, lässt sich oft gut in den Alltag übertragen.

Nicht jede*r profitiert auf die gleiche Weise: Manche erleben Entlastung, weil Gefühle wieder zugänglich werden; andere lernen, von starken Gefühlen nicht überflutet zu werden. Einige finden erstmals mehr Verbundenheit, andere stärken ihren Selbstwert oder entwickeln mehr Selbstfürsorge. Die Gruppe bietet einen Raum, in dem Veränderung nicht nur besprochen, sondern auch erlebt werden kann.

Behandlungsschwerpunkte

  • Angst, Panikstörungen und Phobien
  • Depression
  • Essstörung
  • Trauma
  • Diverse Belastungsreaktionen  / Stress – Burnout – Mobbing / Lebenskrisen / Trauer
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosomatik / Schmerzen

Verfahren

  • Psychodynamische Verfahren, tiefenpsychologisch fundierte Therapie 
  • EMDR
  • Körperorientierte Verfahren / Atemtherapie
  • Traumatherapie